

hat seinen Ursprung in der italienischen Renaissance. Über die Jahrhunderte wurde eine ausgefeilte Technik entwickelt, deren Grundelementen wir in vielen anderen Tanzstilen begegnen. Der Klassische Tanz verfügt über ein umfangreiches, festgeschriebenes Bewegungsvokabular. Die Bewegungsqualität ist auf Leichtigkeit und Schwerelosigkeit ausgerichtet. Sehr prägnant ist die auffällige Auswärtsdrehung der Beine aus der Hüfte, das "en dehors", was den Bewegungen eine besondere Eleganz verleiht. Das Bewegungsrepertoire reicht von langsamen Bewegungen (adagio) bis zu Sprüngen (allegro). Die Bewegungsabläufe werden sorgfältig an der Stange erarbeitet und dann in den Raum übertragen.
Die traditionellen Exercises des Klassischen Balletts bilden noch heute die technische Grundlage für die verschiedenen Tanzrichtungen.
Im Zentrum stehen dabei:
Musik: Klassische Musik, oft Klaviermusik.

Der Moderne Tanz arbeitet mit den Prinzipien von innerem Fluß, Energielinien, Schwerkraft und Dynamik. In der äußeren Form, besonders in der Beinarbeit, gleicht er dem Klassischen Ballett, wobei die Form wesentlich flüssiger und organischer ausgeführt wird. Eine große Rolle spielen der Umgang mit dem Boden, dem Gewicht, der Spannung/Entspannung und der Verbindung zwischen Atem und Bewegung. Musik: verschiedenste Arten von Musik


Charakteristisch für den Jazz Dance ist eine Bewegungsqualität, die durch Schnelligkeit, ausgeprägte Isolationen und raffinierte, akzentuierte Schrittfolgen gekennzeichnet ist. Wie die Jazz Musik ist auch der Jazz Dance stark von schwarzen Künstlern geprägt. Bekannt wurde der Jazz Dance durch amerikanische Musicals wie z.B. Westside Story. Musik: Funk, Soul, Rock, Pop u.a.
Wir unterrichten Jazz mit zwei verschiedenen Schwerpunkten:
Modern Jazz: gemischt mit Elementen aus dem Modern Dance, eine Mischung zwischen Dynamik, Weichheit und Eleganz
Funky-Jazz: kombiniert mit Hop-Hop-Moves, deutlich sportlicher.

Der Tap-Dance hat eine lange Tradition und ist dabei zeitlos geblieben. Das eigene Erzeugen von Rhythmus als elementarem Stilmittel des Tanzes besitzt eine so mitreißende Dynamik, daß anfängliche technische Schwierigkeiten schnell überwunden werden können. Fußfertigkeit und Rhythmusgefühl, sowie Lockerheit in Wechselbeziehung zu innehaltender Spannung bilden die besondere Grazie des Tap-Dance, seine Seele.

Streetdance ist ein übergeordneter Begriff, der alle Tanzstile umfasst, die sich ursprünglich außerhalb der Tanzschulen auf Straßen, Schulhöfen und Night Clubs entwickelt haben wie z.B. Breakdance,Popping, Locking und Krumping.
Streetdance ist sehr improvisationsfreudig und kommunikativ. Tänzer kommunizieren untereinander, beziehen aber auch das Publikum mit ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Formen des Tanzes ermutigt Streetdance die Entwicklung der eigenen Individualität und Originalität. Die Tänzer interpretieren bestehende Moves frei und entwickeln daraus ihren eigenen Stil bis hinzu eigenen Choreographien, die aber Improvisationen beinhalten.


Contact Improvisation (Kurz: CI) ist ein zeitgenössischer Tanzstil, bei dem es um die aktive Entdeckung aller Bewegungsmöglichkeiten geht, die zwei oder mehr menschliche Körper ausführen können.
Die Anfänge von Contact Improvisation gehen auf verschiedenartige Quellen wie den Modern Dance verschiedene Kampfkünste die newtonschen Bewegungsgesetze der Physik, Beobachtungen an der menschlichen Anatomie, Kinderspile und Gymnastik zurück. Zunächst wurde es eigentlich erdacht als eine Art des Erforschens von Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten und von professionellen Tänzern und Choreographen angewendet. Mittlerweile ist CI fester Bestandteil der Ausbildung zum zeitgenoessischen Tänzer und wird von vielen Choreographen neben anderen improvisatorischen Ansätzen und Tanzstilen als gleichberechtigtes Mittel zur choreographischen Materialfindung angesehen.
In ihrer Grundstruktur ist sie eine Duettform basierend auf dem Spiel mit Schwerkraft, Impuls und Dynamik. Die Basis ist ein ständiger Kontaktpunkt durch einen gemeinsamen, sich ständig verlagernden Kontaktpunkt oder Körperfläche mit einer PartnerIn. Die Bewegungen entstehen aus den vorangegangenen ohne Absprache, allein aus der Wachheit und Leichtigkeit des Augenblicks heraus.
Susanna verbindet in Ihren Stunden CI mit einer intensiven Körperarbeit wie z.B. Partnermassage und Entspannung.
Contact-Impro findet ab dem 15. März jeden 1. und 3. Dienstag im Monat statt: Zeit: 2015- 21.45 Uhr.
Zusätzlich zu unserem Unterrichtsangebot in Tanz bieten wir mit unserem Pilates-Training eine optimale Ergänzung zum Tanztraining an.
Nicht ohne Grund harmoniert Pilates gerade mit Tanz perfekt, unabhängig davon, ob man eher klassisch oder modern tanzt. Natürlich kann man Pilates auch unabhängig vom Tanzen als Körpertraining nutzen.
Pilates ist eine sanfte und präzise Methode, die zum Ziel hat, Tiefenmuskulatur aufzubauen und größtmögliches Körperbewusstsein zu erlangen. Es bietet ein tiefes, effektives Konditionieren, bei dem östliche und westliche Einflüsse ein körperlich-mentales Programm ergeben, um ganzheitliches Wohlbefinden zu erreichen. Über bewusstes und definiertes Atmen sowie die Balance zwischen Spannung ung Entspannung wird die innere stabilisierende Muskulatur im Körper angesprochen. Dies ist auch einer der offensichtlichsten Unterschiede zum allgemeinen Fitnesstraining, bei dem vorrangig die äußere mobilisierende Muskulatur angesprochen wird.

