Tanz und Gesundheit

Tanz und Gesundheit

Was, Du machst Ballett? Ist das nicht ungesund?

Nein – ganz bestimmt nicht, wenn man es richtig macht. Natürlich kann man sich im Tanztraining genauso wie bei anderen Sportarten verletzen, aber das Verletzungsrisiko ist vergleichsweise gering. Gerade im Tanz werden Bewegungsabläufe sehr bewusst und intensiv geübt. Dadurch entsteht eine Kontrolle, die umgekehrt Verletzungen vorbeugt.

Wir trainieren unsere Flexibilität, Kraft und Koordination und das sogar beidseitig. Im  Tanz wird sehr viel Wert auf  Körperhaltung gelegt. Dadurch entwickelt sich eine kräftige Rumpfmuskulatur und somit ein gesunder Rücken. Durch die Kombination mit Musik wird die Entwicklung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit unterstützt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beim Tanzen Endorphine ausgeschüttet werden, die sich positiv auf das seelische Wohlbefinden auswirken.

Tanzen macht glücklich und baut Stress ab!

Auf die Spitze…

…gehen wir erst mit mindestens 12 Jahren und auch nur dann, wenn wir sehen, dass unsere Schülerinnen bereits eine gute Technik und kräftige Muskulatur entwickelt haben. Missachtet man das, geht man ein hohes Risiko ein, die Füße langfristig zu schädigen. Deshalb: Lieber warten als für immer Schäden davontragen!

Das „en dehors“

Wir verzichten im Ballettunterricht auf eine Forcierung des „en dehors“, der Auswärtsdrehung in der Hüfte. Gerade im Kindesalter ist dies gefährlich, da sich die Wachstumsfugen noch nicht geschlossenen haben. Werden diese geschädigt, z.B.durch Risse, wachsen die Knochen nicht mehr bzw eingeschänkt weiter. Folgen: unterschiedlich lange Beine, Schäden in der Hüftpfanne und im Kniegelenk.

Generell ist es sehr wichtig, dass sowohl Schüler als auch Lehrer die individuellen körperlichen Möglichkeiten und Grenzen erkennen und akzeptieren, dann steht einem intensiven, aber gesunden Tanztraining nichts im Weg!

Ganz viele Infos über dieses Thema findet Ihr auch auf der Seite von www.tamed.de